Geschichte

Unsere Entstehung muss Ende der Siebziger Jahre gewesen sein, als sich an der Zeller Fasnacht drei Musikanten zusammen taten und Wirtschaften und Sääle ganze Nächte lang unterhielten. Ohne Noten, einfach aus dem Gedächtnis – mal mehr, mal weniger mit Gefühl zur Harmonie.
Im Jahr darauf schlossen sich weitere Musikanten an und so wurde aus einem Beginn eine Tradition.

Jahre später (1987 ?) lud uns ein befreundeter Wirt, welcher in Stuttgart ein uriges Lokal betrieb, ein, sein Wildsauessen zünftig zu untermalen. Man beschaffte sich Felle als Bekleidung, erweiterte noch ein wenig sein Repertoire und reiste in die Ferne, um ein unvergessliches Wochenende zu erleben. Von da an war der Name geboren: Die Wildsaumusik.
(Felle tragen wir heute selbstverständlich nicht mehr…  )

Fortan hatten wir immer wieder Auftritte an großen und kleinen Festen, Geburtstagen und Events, oder waren z.B. Vorgruppe der „Feldberger“ oder auch der „jungen Zillertäler“.
Natürlich im ganzen südbadischen Raum, aber auch in der Schweiz, in Frankreich sowie in München, Wilhelmshafen und Hannover erklangen schon die typischen Wildsauklänge.

So sind wir bis heute zusammen, bestrebt nach guter , volksnaher Musik. Immer mit einem kleinen Scherz auf den Lippen sowie mit der ein oder anderen gesanglichen oder auch „körperlichen“ Einlage.
Unsere Altersstruktur kann sich ebenso sehen lassen. Mit den 18 Jahren unserer jüngsten und 66 Jahren unseres ältesten Musikers lassen wir nicht nur in unserer Musik alle Jahrzehnte einfliessen.
Wichtig ist uns , ausser unserer Musik, eine gute Kameradschaft und uns selbst nicht ganz so wichtig zu nehmen. Unter diesen Aspekten sind wir bis heute immer gut gefahren; wir haben Spaß untereinander und am Musizieren.

Falls Ihr also Lust habt uns einmal live zu hören, besucht uns doch an einem unserer „Gigs“ oder versucht einfach, uns zu buchen. Falls es unser Terminkalender erlaubt, kommen wir gerne.

 

Randnotizen:

  • Unsere Art Musik zu machen ist die Stegreif-Musik.
    Das heißt, das Musizieren erfolgt lediglich nach Gehör. Noten zum Proben werden nicht hinzugezogen. Und überhaupt wird bei uns eigentlich gar nicht geprobt. Wer sich also etwas mit dem Musizieren auskennt, weiss, dass es hierzu Können, eine gewisse Versiertheit und Erfahrung benötigt.
  • Unsere „Anlage“ , wenn man das überhaupt so benennen darf, besteht lediglich aus zwei Megaphonen. Dies sind unsere treuen Begleiter für Ansagen, Liedtexte und sonstigen Klamauk. Es entsteht ein, sagen wir mal, originelles Klangbild.

 

Danke

  • Unserem Gründervater, Bandleader und Organisator Hanspeter „Gusti“ Kummerer. Seinen Nerven, seinem Humor und seiner Geduld gebührt unser Dank.
  • Ebenso möchten wir Daniel Srock für das Entwerfen unseres wunderbaren Logos danken.
  • Ein weiterer Dank gebührt Daniel Beckert, der unentgeltlich seine Zeit und Arbeit geopfert hat und uns beim Erstellen der Homepage tatkräftig unter die Arme griff.